Nonstal

Trentino

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Das Nonstal ist bekannt für seine Äpfel – doch es hat weit mehr zu bieten: eine Landschaft voller natürlicher und kultureller Überraschungen.

Das Nonstal liegt im nordwestlichen Trentino und ist berühmt für seine endlosen Apfelplantagen, die zu jeder Jahreszeit die Landschaft mit unverwechselbaren Farben und Düften prägen. Dieses weite, sonnige und einladende Tal erstreckt sich zwischen zwei imposanten Gebirgszügen: den Brenta-Dolomiten im Südwesten und der Ortler-Cevedale-Gruppe im Norden. Gerade diese natürliche Kulisse macht das Tal zu einem Ort, an dem sich Natur, Kultur und Tradition auf harmonische Weise verbinden.

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Zuletzt aktualisiert: 09/01/2026 09:45

5 Dinge, die Sie nicht verpassen sollten

Der Lago di Tovel
Das Schloss "Castel Thun"
Die Schlucht Rio Sass mit Hängebrücken über die Klamm
Die berühmten Äpfel des Nonstals selbst pflücken
Wanderung zum Wallfahrtsort San Romedio

Das Nonstal liegt im nordwestlichen Trentino und ist berühmt für seine endlosen Apfelplantagen, die zu jeder Jahreszeit die Landschaft mit unverwechselbaren Farben und Düften prägen. Dieses weite, sonnige und einladende Tal erstreckt sich zwischen zwei imposanten Gebirgszügen: den Brenta-Dolomiten im Südwesten und der Ortler-Cevedale-Gruppe im Norden. Gerade diese natürliche Kulisse macht das Tal zu einem Ort, an dem sich Natur, Kultur und Tradition auf harmonische Weise verbinden.

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Die Landschaft der Val di Non

Die wichtigsten Gipfel rund um das Tal laden zu Wanderungen und Aktivitäten an der frischen Luft ein. Von der Cima Brenta mit ihren 3.151 Metern im bekannten Naturpark Adamello-Brenta über den leichter zugänglichen Monte Peller mit seinen 2.319 Metern bis hin zur wilden Cima Sasso Rosso mit 2.642 Metern in der oberen Talschaft bieten sie vielfältige Möglichkeiten für Outdoor-Erlebnisse

Ergänzt wird das Panorama durch den Monte Luco, das Corno di Tres, den Monte Roèn und die Maddalene-Kette. Diese Berge bilden nicht nur den Hintergrund, sondern sind zentrale Elemente des Erlebnisses im Nonstal, mit aussichtsreichen Wegen, hochgelegenen Weiden, gastfreundlichen Almhütten und weiten Blicken bis zum Adamello-Massiv.

Anreise ins Nonstal

Die Anreise ins Nonstal ist einfach, da es strategisch günstig gelegen und gut angebunden ist. Wer mit dem Auto unterwegs ist, nimmt die Brennerautobahn A22 und fährt entweder bei Trient Nord oder bei San Michele all’Adige ab. Von dort führt die Staatsstraße SS43 direkt nach Cles, dem Hauptort des Tals.

Auch mit dem Zug ist die Region gut erreichbar: Die Bahnlinie Trento–Malè–Mezzana verbindet Trient mit den wichtigsten Orten im Tal, darunter Dermulo und Cles. Ergänzend verkehren regelmäßig Busse aus Trient und Bozen, eine ideale Lösung für alle, die ohne Auto reisen.

Die Dörfer im Nonstal

Das Nonstal ist reich an charmanten und authentischen Dörfern, jedes mit seiner eigenen Geschichte und besonderen Atmosphäre. Im Zentrum des Tals liegt Cles, lebendig und gut ausgestattet, mit Blick auf den Santa-Giustina-Stausee und überragt von der mächtigen Burg Castel Cles – ein unverkennbares Wahrzeichen der Region. Ganz in der Nähe erstreckt sich die Gemeinde Predaia mit ihren vielen Ortsteilen wie Coredo, Smarano und Tavon, bekannt für ihre kleinen Seen und ein ideales Ziel für alle, die Kultur, Spiritualität und familienfreundliche Naturerlebnisse suchen.

Ebenfalls reich an Reizen ist Borgo d’Anaunia, das die Orte Fondo, Malosco und Castelfondo vereint. Hier finden sich der eindrucksvolle Canyon Rio Sass, der smaragdgrüne Lago Smeraldo und zahlreiche Wanderwege mit Ausblicken auf das Tal. In der benachbarten Gemeinde Ville d’Anaunia liegen Tuenno, Tassullo und Nanno, deren Umgebung von Burgen geprägt ist – etwa Castel Valer und Castel Nanno – und die gleichzeitig das Tor zum sagenhaften Lago di Tovel bilden.

Wenig oberhalb liegt Sanzeno, ein Ort voller Geschichte und Spiritualität. Hier befinden sich das bedeutende Heiligtum San Romedio, das auch zu Fuß über den Jakobsweg von Anaunia erreicht werden kann, und das Rätische Museum, das die tiefen kulturellen Wurzeln der Region erzählt.

Ein symbolträchtiger Ort des Tals ist Vigo di Ton, wo sich eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler des Trentino befindet: Castel Thun. Diese majestätische Adelsresidenz ist hervorragend erhalten und liegt eingebettet zwischen Apfelhainen mit Ausblicken, die ihresgleichen suchen – ein absolutes Muss für jeden Besucher.

Auf dem Weg zum Predaia-Plateau begegnet man den Dörfern Cavareno und Sarnonico, grün und ruhig gelegen, perfekt für einen Sommerurlaub mit frischer Luft, Radwegen, Parks und familienfreundlicher Infrastruktur. In der Nähe liegt Ronzone mit seinem botanischen Garten und dem Rosengarten mit Blick auf die Brenta-Dolomiten. Von hier aus erreicht man auch Ruffrè – Mendola, ein Grenzdorf zum Südtirol, umgeben von Wäldern und bekannt für seine historische Standseilbahn, die es mit Kaltern verbindet.

Zu den charakteristischsten Bauerndörfern gehören Denno, eines der ältesten im Tal, bekannt für seine Äpfel und bäuerlichen Traditionen, Campodenno mit seiner sanft hügeligen Kulturlandschaft und Contà, das sich aus Flavon, Cunevo und Terres zusammensetzt, eingebettet zwischen Obstgärten und Weinreben. Auch Romeno und Amblar – Don laden mit ruhigen Winkeln inmitten der Natur zu entspannenden Ausflügen und Walderlebnissen ein.

In höher gelegenen Gebieten begegnet man Rumo, einem Dorf mit starkem alpenländischem Charakter, verstreuten Höfen und Aussicht auf die Maddalene, sowie Bresimo, das versteckt zwischen Wäldern und Quellen liegt – ideal für Trekkingfreunde und Liebhaber wilder Natur. Novella vereint die Orte Revò, Cloz, Romallo und Cagnò in einem sanft hügeligen Gebiet mit Blick auf den Santa-Giustina-Stausee, zwischen Weinbergen und Terrassenlandschaften

Auch kleine, aber reizvolle Dörfer wie Sfruz mit seinen traditionellen Kachelöfen und den Wegen zum Corno di Tres, Dambel inmitten der Apfelgärten, Cis am Fuß der Maddalene, das grüne Livo an der Grenze zu Südtirol oder Sporminore am Taleingang bewahren ihre Authentizität und bäuerliche Seele.

Sommer im Nonstal

Im Sommer zeigt sich das Nonstal von seiner facettenreichsten Seite. Üppige Natur, lebendige Kultur und authentische Dörfer laden zum Verweilen und Erkunden ein. Wanderfreunde finden ein weit verzweigtes Netz an Wegen, die durch Wälder, Almen und Aussichtspunkte führen. Beliebte Ziele sind das Corno di Tres, der imposante Lago di Tovel, die aussichtsreiche Drei-Almen-Runde zwischen Cloz, Revò und Kessel sowie die Erlebnispfade im Flusspark Parco Fluviale Novella, die besonders bei Familien sehr geschätzt sind.

Wer Erholung am Wasser sucht, wird von den Seen des Tals begeistert sein. Der smaragdgrüne Lago di Tret, der abgeschiedene Lago Rosso, der familienfreundliche Lago Smeraldo, der mächtige Santa-Giustina-Stausee und der ikonische Lago di Tovel, umgeben von den Brenta-Dolomiten, sind perfekte Orte für entspannte Stunden oder ausgedehnte Wanderungen mit Rucksack und Fernsicht.

Für Abenteuerlustige bieten die Canyonlandschaften der Region ein besonderes Erlebnis. Der eindrucksvolle Canyon Rio Sass und die wilde Schlucht Orrido di Fondo können auf gesicherten Wegen und geführten Touren entdeckt werden – zwischen Felswänden, Wasserfällen und schmalen Pfaden.

Radfahrer genießen die Nonstaler Radroute, die sich durch Obstgärten, vorbei an Burgen und kleinen Dörfern schlängelt, mit Aussichtspunkten und Rastplätzen. Dank vieler Verleihstellen für Fahrräder und E-Bikes ist sie auch für spontane Ausflüge bestens geeignet.

Herbst im Nonstal

Im Herbst verwandelt sich das Tal in ein farbenprächtiges Kunstwerk. Die Wälder leuchten in Gelb, Rot und Orange, während die voll behangenen Apfelbäume das Landschaftsbild ordnen. Es ist die Zeit des Foliage und der Apfelernte, ein Moment, der wie kein anderer das bäuerliche Herz des Tals spürbar macht.

Ein Höhepunkt der Jahreszeit ist Pomaria, das bekannte Apfelfest mit Marktständen, Verkostungen, Workshops und festlicher Atmosphäre. Wer noch näher dran sein möchte, kann beim Mela Colgo selbst mithelfen und Äpfel ernten – ein authentisches Erlebnis für große und kleine Gäste. Spaziergänge durch die Obstgärten oder farbenfrohen Wälder machen den Herbst zu einer stillen, genussvollen Zeit – für Familien, Fotografen und alle, die das leise Rascheln der Blätter schätzen.

Auch geschichtlich und kulturell Interessierte kommen im Herbst auf ihre Kosten. Die milden Temperaturen eignen sich hervorragend für den Besuch der Burgen des Tals. Castel Thun als Symbol trentinischer Adelstradition, das elegante Castel Valer mit seinem achteckigen Turm und Renaissancefresken oder das kleinere, charmante Castel Nanno erzählen von vergangenen Jahrhunderten zwischen Gärten, Salons und dicken Steinmauern.

Winter im Nonstal

Der Winter ist ruhig, klar und tief verbunden mit der Natur. Die Val di Non ist ein Ort für alle, die die Stille des Schnees suchen, aber keine überfüllten Skigebiete. Kleine, familiäre Skistationen wie Predaia, Monte Roen oder Proves bieten ideale Bedingungen für Anfänger und Familien. Die verschneiten Hänge sind sanft, übersichtlich und von einer verträumten Winterlandschaft umgeben.

Wer die Natur lieber gemächlich erkundet, findet in Schneeschuhwanderungen die perfekte Aktivität. Gut ausgeschilderte Routen führen zum Lago di Tret, zur aussichtsreichen Romenoalm oder über die verschneiten Grate des Corno di Tres. Auch für Kinder gibt es zahlreiche Möglichkeiten: Rodelbahnen, Eislaufplätze und Winterspielbereiche sind in vielen Dörfern zu finden, während die Weihnachtsmärkte mit Lichtern, Düften und handgefertigten Produkten eine warme, einladende Atmosphäre schaffen – selbst in der kältesten Zeit des Jahres.

Natürlich darf im Winter die kulinarische Tradition des Tals nicht fehlen. Das bekannteste Gericht ist der „Tortèl di patate“, knusprig gebackene Kartoffelfladen, serviert mit lokalen Käsesorten, Aufschnitt und Weißkraut. Unbedingt probieren sollte man auch die rohen Kartoffelgnocchi, die Buchweizentorte mit Preiselbeermarmelade, die würzige geräucherte „Mortandela“, das weihnachtliche „Zelten“, frischen Almkäse und ein Glas Groppello – den charakteristischen Wein des Nonstals.

 

Frühling im Nonstal

Der Frühling im Nonstal ist ein Fest der Farben und Düfte. Wenn die Apfelbäume blühen, verwandelt sich das Tal in ein weiß-rosa Blütenmeer. Zu den Höhepunkten zählt „Fiorinda“, das Fest der Apfelblüte in Mollaro, mit Handwerksmärkten, Kinderworkshops, Verkostungen und Aufführungen, die ganz den berühmten Melinda-Äpfeln gewidmet sind. Ein weiteres Highlight ist „Quattro Ville in Fiore“, ein Lauf oder Spaziergang durch blühende Obstgärten und historische Schlösser, begleitet von Führungen, Musik und Frühlingsstimmung.

Auch die Natur zeigt sich in ihrer schönsten Form. Besonders poetisch sind die Seen der Val di Non in dieser Jahreszeit. Von Cavareno aus führt ein leichter, stimmungsvoller Weg zu den Ruffrè-Seen – stille Rückzugsorte inmitten grüner Natur, ideal für alle, die Ruhe und Schönheit suchen. Rund um Romeno, Coredo und Tassullo führen Wege durch blühende Apfelhaine – perfekt für entspannte Spaziergänge oder Radtouren mit unvergesslichen Ausblicken und zarten Frühlingsfarben.

Abgerundet wird das Erlebnis durch Picknicks auf grünen Wiesen, Besuche auf Lernbauernhöfen, Weinverkostungen in den Groppello-Kellereien und entspannende Momente in den blühenden Gärten von Ronzone oder in den ersten geöffneten Almhütten der Saison.

Das Nonstal ist berühmt für seine Äpfel – doch es hat noch viel mehr zu bieten: Seen, Schluchten, Burgen, Kirchen und vieles mehr. Mach dich bereit, eine Region zu entdecken, die dich bei jedem Schritt aufs Neue überraschen wird.
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