Mit unberührten Landschaften, uralten Höfen, jahrhundertealten Lärchenwäldern und dem Nationalpark Stilfserjoch schenkt dir das Ultental eine Natur, die dir den Atem rauben wird.
Das Ultental ist ein ursprüngliches, grünes und wenig touristisches Alpental in Südtirol, nur wenige Kilometer von Meran und dem Nonstal entfernt. Es wird von den imposanten Gipfeln der Maddalene-Gruppe eingerahmt, darunter der Monte Luco (2.434 m), der Cornicolo, die Cima Trenta und der Kamm, der das Tal vom Val di Rabbi trennt. In höheren Lagen befinden sich die malerischen Laghi Corvo und der Lago Verde, beliebte Ziele für spektakuläre Wanderungen.
Das Ultental ist ein ursprüngliches, grünes und wenig touristisches Alpental in Südtirol, nur wenige Kilometer von Meran und dem Nonstal entfernt. Es wird von den imposanten Gipfeln der Maddalene-Gruppe eingerahmt, darunter der Monte Luco (2.434 m), der Cornicolo, die Cima Trenta und der Kamm, der das Tal vom Val di Rabbi trennt. In höheren Lagen befinden sich die malerischen Laghi Corvo und der Lago Verde, beliebte Ziele für spektakuläre Wanderungen.
Das Ultental ist auf verschiedene Weise leicht erreichbar. Mit dem Auto nimmt man die Ausfahrt Bozen Süd auf der Brennerautobahn A22 und folgt der Schnellstraße MeBo in Richtung Meran. Von dort aus fährt man bei Meran Süd ab und folgt den Schildern nach Lana und anschließend ins Ultental.
Wer öffentliche Verkehrsmittel bevorzugt, kann mit dem Zug bis zum Bahnhof Meran fahren und dann bequem mit der Buslinie 245 weiterreisen, die die Stadt direkt mit dem Tal verbindet.
Das Ultental erstreckt sich über rund 40 Kilometer und umfasst mehrere charakteristische, traditionsreiche Dörfer. St. Gertraud (Santa Gertrude) ist das höchstgelegene und innerste Dorf des Tals auf etwa 1.500 Metern. Es ist Ausgangspunkt zahlreicher Wanderungen zu Almen und Hütten wie dem Grünsee oder den Kofelraster Seen. Hier befinden sich auch das Ultner Talmuseum und die berühmten tausendjährigen Lärchen, das Symbol des Tals. Ein idealer Ort für alle, die Ruhe, wilde Natur und Authentizität suchen.
St. Nikolaus (San Nicolò) liegt im Zentrum des Tals – ein ruhiger, panoramareicher Ort mit herrlichem Blick auf die umliegenden Berge. Ein perfekter Ausgangspunkt für Sommerwanderungen und Winter-Schneeschuhwanderungen. Hier startet auch die Seilbahn Schwemmalm, die ins Skigebiet und zu zahlreichen Höhenwegen führt.
St. Walburg (Santa Valburga) ist das administrative Zentrum des Tals mit dem Gemeindeamt und verschiedenen Dienstleistungen. Es liegt direkt am Zoggler Stausee, ein malerisches Gewässer, ideal für Spaziergänge und Outdoor-Aktivitäten. Auch für E-Bike-Touren und die beliebte „Höfeweg“ ist St. Walburg ein guter Startpunkt.
Kuppelwies (Pracupola) ist bekannt als Talstation der Kabinenbahn Schwemmalm – ein wichtiger Knotenpunkt für Wander- und Wintersportfreunde. Im Sommer begeistert der Spielpark Schwemmy und ein kleiner See am Fluss besonders Familien.
St. Pankraz (San Pancrazio) ist das erste Dorf am Taleingang von Lana. Mit seinem milderen Klima und der offenen Hügellandschaft ist es geschichtlich durch gut erhaltene romanische Kirchen und alte Bauernhöfe interessant.
Am Talschluss, nahe der Grenze zum Nonstal, liegt Proveis (Proves) – ein kleines Dorf umgeben von Wäldern und Almen. Ein Ort für stille, entspannte Wanderungen abseits vom Massentourismus mit stark gelebter bäuerlich-ladinischer Tradition.
Unsere Liebe Frau im Walde (Lauregno) – ein Dorf hoch über dem Tal – ist für seine Ruhe und spektakuläre Aussicht bekannt, besonders im Herbst, wenn das Laub sich bunt färbt. Der Ort bewahrt eine spirituelle Seele, tief verbunden mit der Marienverehrung.
Die GemeindeUnsere Liebe Frau im Walde-St. Felix (Senale-San Felice) umfasst drei idyllische Orte:
Der Sommer ist die ideale Zeit, das Tal zu Fuß zu entdecken: mit Panoramawanderungen, alpinen Seen und saftig grünen Almen. Besonders beliebt ist die Rundtour „Drei Almen-Weg“, die Holzschlagalm, Pfandlalm und Spitzneralm verbindet – durch schattige Wälder und weite Wiesen. Geübte Wanderer zieht es zu den Kofelraster Seen, an der Grenze zum Nonstal und Rabbital, in eine selten schöne Gletscherlandschaft.
Für gemütlichere Wanderungen empfehlen sich die Auerbergalm und der Seefeldsee – perfekt für einen entspannten Tag in der Natur.
Ein Highlight für Familien ist der Weißbrunnsee (Lago di Fontana Bianca) auf 1.870 m – mit dem Auto erreichbar, ideal für Picknick und Spaziergänge. In etwa 45 Minuten zu Fuß gelangt man zur Fiechtalm. Eine weitere empfehlenswerte Tour ist jene zur Kirchberg Kaser Alm – auch mit geländegängigem Kinderwagen machbar. Unterwegs trifft man oft Murmeltiere und andere Alpentierarten.
Für Familien bietet das Ultental authentische und naturnahe Erlebnisse. Entlang des Märchenpfades am Zoggler Stausee erzählen fantasievolle Totems Sagen aus der Region, geschrieben von den Kindern des Tals – ein spielerisches Erlebnis für Groß und Klein.
In der Umgebung laden Almen und Bauernhöfe zu genussvollen Pausen ein: An der Kühbergalm lässt sich eine leichte Rundwanderung mit einer gemütlichen Einkehr kombinieren – mit hausgemachten Spezialitäten und Süßspeisen. Die panoramareiche Marschnellalm ist hingegen bekannt für ihre Käsevielfalt und den traditionellen Kaiserschmarrn. Am Oberpartenhof wiederum erleben Kinder das Leben auf dem Bauernhof hautnah – mit Streichelzoo, Hofrundgang und vielen kleinen Begegnungen mit der bäuerlichen Welt.
Nicht zu vergessen: die stimmungsvollen kulinarischen Sommerveranstaltungen, wie das exklusive Dinner in der Seilbahn, bei dem traditionelle Gerichte in luftiger Höhe serviert werden, oder das Event Mountain-Chef unplugged, das Alpenküche mit spektakulärer Kulisse verbindet.
Wenn sich die Lärchenwälder golden färben, wird das Ultental zum Gemälde. Die klaren, milden Tage laden zu gemütlichen Herbstwanderungen ein.
Ein besonderes Erlebnis ist die Wanderung zur Riemerbergalm. Der Weg führt durch ruhige Weiden, an Aussichtspunkten vorbei und durch farbenprächtige Wälder. Auch der Ultner Höfeweg zeigt sich im Herbst von seiner schönsten Seite. Die alten Holzhöfe sind umgeben von warmen Farben und von dem erdigen Duft der Jahreszeit.
Der Herbst ist auch die Zeit, in der das Tal seine bäuerlichen Wurzeln feiert. Während der Ultner Lammwochen servieren Gastwirte traditionelle Gerichte mit Lammfleisch aus der Region, in einer gemütlichen, authentischen Atmosphäre. Die beliebte Krapfenparty zieht Einheimische und Besucher gleichermaßen an, um die Südtiroler Krapfen in all ihren Varianten zu verkosten – begleitet von Live-Musik, Marktständen und einer festlichen Stimmung, die die Dörfer des Tals zum Leben erweckt.
Im Winter wird das Ultental zu einer stillen, weißen Welt. Die tief verschneiten Wälder, die klare Luft und die Ruhe der Berge schaffen eine märchenhafte Kulisse. Das Zentrum des Wintersports ist das Skigebiet Schwemmalm, das mit seinen 25 Pistenkilometern für jedes Niveau etwas bietet. Die Umgebung ist spektakulär und die Pisten sonnig gelegen.
Für alle, die den sanfteren Rhythmus des Langlaufs bevorzugen, gibt es präparierte Loipen zwischen St. Nikolaus und St. Gertraud – ideal, um die klare Winterluft in vollen Zügen zu genießen. Wer hingegen den langsamen, kontemplativen Schritt vorzieht, kann die Schneeschuhe anziehen und die verschneiten Pfade erkunden, zum Beispiel rund um den Kamm des Mutegg.
Auch Familien finden im Ultental zahlreiche Möglichkeiten für einen unvergesslichen Winterurlaub. In St. Nikolaus gibt es den Winterpark Schwemmy, ein liebevoll gestalteter Bereich mit Rodelbahnen und einer Eislaufbahn, auf der auch Anfänger sicher ihre ersten Schritte auf dem Eis wagen können. Für alle, die es beschaulicher mögen, bietet sich eine Winterwanderung zur verschneiten St.-Helena-Kapelle an – ein ruhiger, stimmungsvoller Moment, umgeben von unberührter Natur.
Mit dem Frühling kehrt das Leben zurück ins Tal. Die Natur erwacht, die Luft wird weich und klar, Blumen sprießen aus den Wiesen. Ein Muss in dieser Jahreszeit ist die Wanderung zu den tausendjährigen Lärchen bei St. Gertraud, die als lebendige Monumente in der Landschaft stehen. Ebenso beeindruckend ist der Aufstieg auf den Laugen bei St. Pankraz, mit einem Blick, der bis zur Ortlergruppe reicht.
Wer entspannte Wege bevorzugt, wird auf dem Waldbrunnenweg bei Schwemmalm fündig. Der Rundweg mit feinem Schotter und geringem Höhenunterschied eignet sich auch für Kinderwagen. Eine weitere ruhige Strecke führt am Zoggler See entlang und verbindet St. Walburg mit Kuppelwies.
Im Frühling lebt auch das alte Wissen um Wildkräuter wieder auf. Während der Löwenzahnwochen bereiten die Köche der Region kreative Gerichte mit dieser Pflanze zu. Geführte Wanderungen und Workshops vermitteln ihr Wissen über alpine Kräuter, ihre Heilwirkung und ihre Verwendung in Küche und Naturheilkunde..